Bienenfleißige Wurzbacher Grundschüler: Spannender Projekttag beim Imkerverein (Juni 2015)

Gerhard Rohm / 24.06.15 / OTZ

Erlebnisreiche Stunden für Schüler der Wurzbacher Grundschule und Freizeit-Imker. Die Zusammenarbeit ist intensiviert worden und soll fortgesetzt werden.

Wurzbach. Bei einem Projekttag unter dem Motto „Bienen und andere Insekten“ haben Mitglieder des Imkervereins Wurzbach und Umgebung Frankenwald e.V. die Jungen und Mädchen mit dem Thema vertraut gemacht. Schulleiterin Carmen Kokot sorgte im Vorfeld mit den Lehrerinnen und Erzieherinnen dafür, die Kinder der Klassen 1 bis 4 intensiv vorzubereiten.

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Bienenfreunde suchen Nachwuchs für interessantes Hobby (März 2015)

Gerhard Rohm / 12.03.15 / OTZ

Die Imkerei gestern und heute: Honigbienen sind seit vielen Jahren durch die Varroamilbe bedroht. die Imker sind in der Pflicht. Durch biologische Maßnahmen kann der Varroa-Befall niedrig gehalten werden.

Eliasbrunn. Der Schutz und die Förderung vor allem von Honigbienen wirkt sich positiv auf die Natur und den Menschen aus. Zu einer Bedrohung sind in den vergangenen Jahren die Varroa-Milbe oder die Faulbrut geworden. Eine neue Gefahr stellt die Einschleppung des Beutenkäfers aus anderen Kontinenten dar.
In Sachen Schutz ist der Imker in der Pflicht. Durch biologische Maßnahmen kann der Varroa-Befall niedrig gehalten werden. Völlig auszurotten sind die Milben nicht. Durch geeignete Schritte muss erreicht werden, dass das Einzelvolk keinen Schaden durch verletzte Jungbrut oder Virenerkrankungen davon trägt.

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Wertvolles Naturprodukt: Über 180 Inhaltsstoffe im Bienenhonig (März 2015)

Gerhard Rohm / 04.03.15 / OTZ

Die Imkerei gestern und heute: Als Naturprodukt aus Nektar oder Honigtau von Bienen gewonnen, ist er ein wertvolles Lebensmittel. Pro Tag wird der Verzehr von einem Esslöffel voll Bienenhonig empfohlen.

Eliasbrunn. Über 180 verschiedene Inhaltsstoffe konnten je nach Sorte im Bienenhonig bislang nachgewiesen werden. So bekömmlich ist der Honig, weil der Anteil an Frucht- und Trauben- sowie Mehrfachzucker wesentlich verträglicher ist, als Raffinadezucker aus Rüben oder Zuckerrohr. Sogar Diabetiker können Bienenhonig in gewissen Mengen verzehren.
Enthalten sind in dem süßen Stoff Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß, Aminosäuren, organische Säuren, Fermente, Enzyme und antibakterielle Stoffe wie Propolis. Damit ist der Bienenhonig nicht nur ein Nahrungsmittel. Kleinstmengen an heimischen Blütenpollen können sich positiv auf vorhandene Allergien auswirken. Pollen ist fast reines Eiweiß.

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Die Honigbiene - ein immer beliebter werdendes Nutztier

Dipl. Päd. Gerhard Rohm / 01.2016 / Heimatjahrbuch des Saale-Orla-Kreis 2016

Statistische Angaben bewerten die Honigbiene als Nutztier, welches neben dem Hausschwein und den Rindern an dritter Stelle der Skala steht. Als kleinste Haustiere des Menschen erfreuen sie sich einer immer größeren Beliebtheit. Das hat auch seine Berechtigung, bestäuben sie doch mehr als drei Viertel aller Wild- und Kulturpflanzenarten. Die Honigbiene ist- wie kein anderes Insekt- durch ihren Körperbau (besonders ihrer Behaarung) in vollendeter Weise an den Blütenbesuch angepasst. Ihre Blütenstetigkeit sichert den Blüten die Befruchtung mit arteigenen Pollen und ihr Zeitgedächtnis ermöglicht ihr die volle Nutzung der nur zu bestimmten Zeiten (Stunden) am Tag sich öffnenden Blüten. Rund 80% der 2000 bis 3000 heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Bestäubung durch die Honigbiene angewiesen. 

Bestaeubungsvorgang

Der volkswirtschaftliche Nutzen der Bestäubungsleistung beträgt in Deutschland jährlich rund 2 Milliarden EUR und weltweit etwa 70 Milliarden US-Dollar.

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